Was bedeutet „Lokale Agenda 21“?

Die Lokale Agenda 21, d. h. örtliches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, wurde bei der Uno-Klimakonferenz der Staaten dieser Welt 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet. Die Lokale Agenda 21 will eine nachhaltige Gemeindeentwicklung unter Einbindung der Bürger. Der Begriff Nachhaltigkeit beinhaltet die Sicherung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Lebensgrundlagen der jetzigen und zukünftigen Generationen. Die Klimaziele richten sich überwiegend an die Staaten; den Gemeinden kommt bei der Umsetzung der Ziele jedoch auch eine gewichtige Rolle zu. Viele Probleme können vorrangig auf lokaler Ebene behandelt und gelöst werden. In Städten und Gemeinden, die den Agenda-Prozess aufgreifen, liegt der Schwerpunkt der Agenda-Tätigkeit meist auf den Umweltaspekten. Die Agenda 21 geht indes über den Bereich des Umweltschutzes hinaus. Eine nachhaltige Entwicklung setzt im Sinne eines Gesamtansatzes voraus, dass sie ökonomisch dauerhaft, ökologisch tragfähig und sozialverträglich ist. Mit Blick auf diese drei Zielkomponenten versteht man unter nachhaltiger Entwicklung eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt und trotzdem kontinuierlich darauf hinarbeitet, dass auch für künftige Generationen ein lebenswertes Leben gewährleistet ist.


Lokale Agenda 21 in Gundelfingen

In unserem Gemeinderat und auch in der Verwaltung wurden und werden Entscheidungen unter der Prämisse der Zukunftsfähigkeit getroffen. Die Ziele der Lokalen Agenda werden in vielen Bereich z. B. Energiepolitik, Bauen, Verkehr, Landschaftsschutz oder in sozialen Angelegenheiten berücksichtigt.

Auch die Bürgerbeteiligung ist in Gundelfingen besonders intensiv. Alle wichtigen Entscheidungen des Gemeinderates wurden unter enger Beteiligung der Bevölkerung getroffen. Zu vielen speziellen Themen wurden und werden Bürgeranhörungen durchgeführt. Aus der Bevölkerung sind manche Initiativen entstanden, die vom Gemeinderat und der Verwaltung aufgegriffen und gefördert werden.

Die Gemeinde ist gegenüber neuen Formen der Beteiligung stets offen. Dies zeigt sich in vielen Bereichen, wie die nachstehende Auflistung zeigt. Die Verwaltung wird auch in Zukunft offen sein für Anregungen und das ehrenamtliche Engagement soweit wie möglich auch weiterhin unterstützen.

Die Gemeindewerke Gundelfingen  sind beispielhaft. Sie leisten mit ihren Umweltprogrammen Pionierarbeit.

Es haben sich in Gundelfingen zudem zwei überaus erfolgreiche Arbeitskreise installiert:

Es gibt in unserer Gemeinde noch eine Vielzahl von unterschiedlichsten Maßnahmen im Sinne der Lokalen Agenda.

 

Beispielhafte Auflistung:

 
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