Der Ort wurde urkundlich 1273 erstmals genannt (Wülptal, Wolfstal) . Zusammen mit Gundelfingen, Zähringen und Reutebach gehörte es als Reichsgut zur Burg Zähringen. Danebenist 1306 und 1327 die Rede von einem Holdental. Der Zähringer Burgberg war altes alemannisches Machtzentrum im Breisgau.Die mittelalterliche Burg wurde 1128 erstmals urkundlich erwähnt. Ihre Erbauung wird für 1080 angenommen.Bertold II. nannte sich seit 1100 „Herzog von Zähringen“.
Nach dem Tode Bertolds V. im Jahre 1218 zog König Friedrich II. das Reichsgut der Zähringer Herzöge ein. Durch Verpfändung mehrmaliger Besitzwechsel. Bis 1278 wurde die Burg wiederholt zerstört bei Auseinandersetzungen mit den Grafen von Freiburg. 1281 erzwungener Wiederaufbau und späterer Erwerb der Burg durch die Freiburger Grafen.Verkauf an den Freiburger Patrizier Schnewlin Bernlapp. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Anlage zerstört. Seit dem späten Mittelalter begann die Burg als Stammsitz der Herzöge von Zähringen eine Rolle im Traditionsbewußtsein des Hauses Baden zu spielen. 1422 erwarb Markgraf Bernhard ein Viertel der Burg. 1815 Ankauf der Ruine durch das Großherzogliche Haus.
Zusammen mit der Burg wurde Wildtal im Jahre 1327 von den Grafen von Freiburg an den Freiburger Schultheißen Ritter Schnewlin Bernlapp ,später genannt von Bollschweil, verkauft. 1609 erbten die Töchter des Gabriel Bernlapp von Bollschweil das Wildtal. Durch Heirat ging die Grundherrschaft 1652 an die Freiherrn von Beroldingen. In dieser Familie blieb der Besitz bis zum Verkauf an den Grafen Friedrich von Kageneck im Jahre 1788.Die über 400 jährige Zugehörigkeit zu Vorderösterreich endete 1805, als das Großherzogtum Baden als Folge der Napoleonischen Neuordnung Europas entstand.Die Kagenecksche Erbtochter Flora, verheiratete Gräfin Wrbna, vertauschte den Besitz 1815 an das Großherzogliche Haus. |