Großes Engagement
Viel wurde getan für Straßen, Rad- und Gehwege, zahlreiche Kinderspielplätze, für öffentliche Plätze und eine preiswerte Versorgung mit Wasser, Strom und Gas. So hat beispielsweise der Durchstich der Industriestraße zur Anbindung an die Vörstetter Straße für die Ortsmitte und die Gewerbestraße eine spürbare Entlastung gebracht. Auf dem Dach der Sparkasse wurde eine Regio-Solarstromanlage installiert, die von den Gundelfinger Gemeindewerken gefördert wird. Mit qualifizierten Bebauungsplänen sorgt die Gemeinde für eine auf Konsolidierung ausgerichtete Baupolitik und städtebaulich geordnete Entwicklung. Sie setzt sich für umweltpolitische Ziele und für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik ein. Dazu gehören eine Biotop-Kartierung, ein eigenes Energiekonzept, unter anderem mit einer Fernwärmeversorgung in der Ortsmitte und im Neubaugebiet Nägelesee Süd, verkehrsberuhigende Maßnahmen und die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs. Zuschüsse für die Entsiegelung von Flächen, für den Bau von Zisternen und für die Anpflanzung von Obsthochstämmen unterstützen Naturschutz und Landschaftspflege. Gundelfingen war auch Vorreiter bei der Kompostierung von Grünabfällen in der eigenen Kompostierungsanlage „Rankmatten“, die heute vom Landkreis betrieben wird. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten runden die Voraussetzungen für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ab.
Kinderfreundliche Gemeinde
Vier Kindergärten und der Waldkindergarten „Die Trolle“ stehen für die Betreuung des Nachwuchses zur Verfügung. Sie werden durch die Gemeinde mit rund 500.000 Euro jährlich für Personal und bauliche Unterhaltung gefördert. Der 1998 gegründete Tagesmütterverein „Orte für Kinder“ kümmert sich um die Betreuung von Kindern durch Tagesmütter in der Tagespflege oder in Spielgruppen, um altersgemäße Ferienbetreuung und die Qualifizierung der Tagesmütter sowie deren Vermittlung und Begleitung in Betreuungsverhältnissen.
Spielplatz Obermattenbad |
Spielplatz Blumenstraße |
Der katholische Kindergarten „Sonnenwiese“ in Wildtal nimmt bereits Kinder unter drei Jahren auf. Die Johann-Peter-Hebel-Schule ist eine der größten Grundschulen im Landkreis. Sie wurde mehrfach baulich erweitert. Ihr sind ein Vorschulkindergarten (Grundschulförderklasse) und ein Hort mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung angegliedert. Schon lange vor Einführung der „Verlässlichen Grundschule“ durch das Land war hier auf Kosten der Gemeinde eine vergleichbare Kernzeitenbetreuung eingeführt worden. Die Albert-Schweitzer-Werkrealschule und das Albert-Schweitzer-Gymnasium im gemeinsamen Schulzentrum an der Kandelstraße sind wichtige ortsnahe Bildungseinrichtungen.
Für beide Schulen und die sporttreibenden Vereine ist die integrierte Sporthalle an der Kandelstraße eine wertvolle Bereicherung. Hier ist auch die öffentliche Bibliothek untergebracht. Ergänzt wird das schulische Angebot durch die Friedrich-Fröbel-Schule, eine Förderschule für lernbehinderte Kinder im Ortsteil Wildtal, die über die Gemeindegrenzen hinaus wirkt.
Breite Weiterbildungsmöglichkeiten und kulturelle Veranstaltungen bietet die Gundelfinger Volkshochschule. Dazu gehört jeweils donnerstags auch das Kommunale Kino im Saal des Kultur- und Vereinshauses mit einer neuen leistungs- fähigen digitalen DVD-Anlage. Gundelfingen ist Sitz der „Musikschule im Breisgau“, die neben musikalischer Bildung und Früherziehung auch Ballett-Unterricht anbietet. Die Geschäftsleitung ist im alten Rathaus, Vörstetter Straße 3, untergebracht, wo auch KOBRA, die Beratungsstelle für Drogenprobleme, und der Tagesmütterverein ihre Sprechstunden anbieten.