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Aktuell

Neubau für Betreutes Wohnen im Bau

Foto: Rolf Meyer
Foto: Rolf Meyer

Gundelfingen (mrf). Es gibt wohl kaum einen besseren Standort für Betreutes Wohnen als in der Vörstetter Straße 6. Dafür entstehen hier erstmals 18 neue Wohnungen im Herzen Gundelfingens. Bauherr ist die Firma Müller Gewerbe & Wohnbau aus Freiburg.
Gegenüber sind das Rathaus mit den Geschäften rund um den Rathausplatz, die Bushaltestelle, die Turn- und Festhalle und über den Bossertgarten der Sonne-Platz mit Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf auf kurzen Wegen bequem zu erreichen. Von 24 über 20 bis hin zu den jetzt geplanten 18 Wohneinheiten hat der Bauausschuss in Verhandlungen mit dem Bauherrn erreicht, dass die geplante massive Nachverdichtung deutlich verkleinert und verbessert werden konnte. Einer vorausgegangenen Bauvoranfrage eines anderen Bauträgers hatte er deshalb nicht zugestimmt.

Durchdachte Planung für hohe Lebensqualität

Jetzt wird die Anlage in zwei voneinander abgesetzten Baukörpern mit drei Vollgeschossen und einem Attikageschoss (südlicher Teil) errichtet, das Attika-Geschoss mit einem Flachdach, der südliche Bauteil mit einem flachgeneigten Walmdach. Im Hinblick auf das dort zuvor vorhandene ältere zweigeschossige Mehrfamilienhaus mit Nebengebäude wird das Bauvorhaben immer noch recht massiv, doch soll dort ein Filetstück mitten im Zentrum bei sehr knappen Ressourcen und dringendem Wohnungsbedarf gut genutzt werden. Im Untergeschoss sind zwei Räume für die Unterbringung der Müllgefäße und für jede Wohnung ausreichend große Kellerräume geplant, im Erdgeschoss ein großzügiger Gemeinschafts- und ein Fahrradabstellraum. Im Erdgeschoss sind zudem eine Zwei- und eine Dreizimmerwohnung vorgesehen, im ersten und zweiten Obergeschoss je fünf Zwei- und eine Dreizimmerwohnung, im Attika-Geschoss noch eine Zwei- und drei Dreizimmerwohnungen. Um das Gebäude herum wird ein Weg zur Erschließung des Gartengeländes angelegt. Einzelheiten wurden von der Gemeinde mit dem Bauherrn über einen städtebaulichen Vertrag geregelt. Der stellvertretende Bauamtsleiter und Baurechtsexperte Harald Männer hat denn auch vorgeschlagen, den Bauantrag zu genehmigen, denn das Vorhaben füge sich nach der Reduzierung recht gut in die Umgebung ein. Zudem entspreche die geplante Nutzung „Betreutes Wohnen“ den planerischen Vorstellungen der Gemeinde. Es passe in die Ortsmitte und werde an dieser Stelle bestimmt gut nachgefragt, betonte Männer.

Ein verträglicher Kompromiss

Das Gebäude wird von der Vörstetter Straße für fünf Stellplätze deutlich abgerückt. Sie sollen als Besucherparkplätze genutzt werden. In der Tiefgarage sind 22 weitere Stellplätze und große Kellerräume vorgesehen. Erschlossen wird der Neubau über den Hauptzugang im Schmiedegässle und einen weiteren Zugang über den angrenzenden Jakob-Bossert- Garten. Dem Gemeinderat fiel die einstimmige Zustimmung als Spagat zwischen dringendem Bedarf und nach wie vor massiver Nachverdichtung schließlich nicht ganz leicht. Er verband sie mit der Hoffnung, dass das Angebot von Gundelfinger Bürgern genutzt wird und lobte das durchdachte Konzept mit hoher Lebensqualität auch als Gewinn für die Generation 60 Plus. Man war sich einig, durch gute Arbeit im Bauausschuss mit „tiefgreifenden Diskussionen“ trotz der erheblichen aber notwendigen Nachverdichtung einen „wirklich verträglichen Kompromiss“ erreicht zu haben.
Die Wohnungen werden als Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung oder Weitervermietung vermarktet. Beides ist jedoch nur für Personen erlaubt, die älter als 60 Jahre sind („60 Plus“). Das wurde im städtebaulichen Vertrag mit dem Bauträger geregelt. Die Betreuung übernimmt ein ambulanter Pflegedienst.