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Aktuell

Handwerkerfest

8 Millionen Euro für die Ortsmitte

Der scheidende Vorstandsvorsitzende des Bauvereins Breisgau, Reinhard Disch (rechts), bei seiner Ansprache mit dem Dank an die Handwerker und Planer.
Der scheidende Vorstandsvorsitzende des Bauvereins Breisgau, Reinhard Disch (rechts), bei seiner Ansprache mit dem Dank an die Handwerker und Planer.

Gundelfingen (mrf). Mit einem Handwerkerfest hat der Bauverein Breisgau (BVB) am Donnerstag einen wichtigen Bauabschnitt für sein Acht-Millionen-Projekt in der Gundelfinger Ortsmitte gefeiert. Der Drogeriemarkt Rossmann, in dessen künftigem Verkaufsraum gefeiert wurde, und die ersten Arztpraxen sollen noch zum Jahresende einziehen, die neuen Mieter dann im neuen Jahr.

Kurz vor seinem Ruhestand war es für das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Reinhard Disch Anlass zur Freude über den guten Baufortschritt und zum Dank an die Handwerker für gute Arbeit. Für seine Nachfolger Marc Ullrich (Geschäftsführer) und Jörg Straub (Vorstand Finanzen), denen Disch nach gut 22 Jahren im Amt ein gut bestelltes Haus übergibt, war es eine gute Gelegenheit, das Millionenprojekt, seine Handwerker und Planer kennenzulernen. Sie wurden dazu mit weiteren Gästen von Architektin Ulrike Obergföll als Projektleiterin des BVB auch fachkundig durch den Rohbau geführt. „Immerhin 45 Handwerker mit den sehr guten Bauleitern Thomas Liehr und Ansgar Böse der Firma B&O an der Spitze setzen sich täglich auf der großen Baustelle für einen zügigen und reibungslosen Bauablauf ein“, lobte Disch.

Der verlief am Anfang nicht so glatt, wie sich der Bauverein das gewünscht hat, blickte Disch zurück. Nach einem Architektenwettbewerb 2013 durch die Gemeinde Gundelfingen mit fünf Architekturbüros und der Preisgerichtsitzung im Dezember 2013, aus der das Architekturbüro MoRe - Fee Möhrle und Tobias Reinhardt Freiburg – Hamburg als Sieger hervorging, erfolgte am 18. Oktober 2016 der Baustart mit einer Feier mit Vertretern der Gemeinde, der Planer und der Firma Rossmann. 2014 ist es gelungen, zu den gemeindeeigenen Grundstücken Alte Bundesstraße 39-41 ein weiteres vom Evangelischen Stift hinzu zu erwerben, das für eine optimale Planung sehr wichtig war. Erste Probleme gab es nach dem Abbruch der Bestandsgebäude Ende August/ Anfang September 2015. Wie schon beim Bau der Wohn- und Geschäftshäuser am Sonne-Platz musste wegen einer „Kampfmittelverdachtsfläche“ auf dem Grundstück beim Aushub der Kampfmittelbeseitigungsdienst beteiligt werden. Zudem, so Disch, musste der BVB den schwierigen lehmigen Baugrund durch Verbau, Bodenverbesserung (Firma Baldinger) und erhebliche Gründungsmaßnahmen vorbereiten und verbessern. Ein sechswöchiger Baustopp durch schlechtes Wetter sei dann auch noch hinzugekommen.

Ein großer Dank des Geschäftsführers galt den beteiligten Planern, so Architektin Fee Möhrle für das Büro MoRe, dem Ingenieurbüro Fischer und Rickhoff aus Breisach für die extrem aufwändige Haustechnik, der Planungsgruppe Burgert aus Schallstadt für die Elektroplanung, dem Ingenieurbüro Müller und Klein aus Freiburg für die Tragwerksplanung und dem Landschaftsarchitekten Pit Müller aus Freiburg. Als Generalunternehmer wurde die Firma B&O Wohnungswirtschaft beauftragt, die das Bauvorhaben schlüsselfertig erstellt. Ihr sei es gelungen, Gewerke an Firmen aus der Region zu vergeben, freute sich Disch, so die Rohbauarbeiten an die Firma Ritter-Bau aus Schutterwald, den Dachdecker Gießler Bedachungen aus Lahr, die Gerüstarbeiten an die Firma Becker aus Denzlingen, für den Außen- und Innenputz an die Firma Sope aus Schallstadt, für den Trockenbau an die Firma Veeser aus Freiburg, die Heizung an die Firma Kleine-Albers aus Freiburg, Fliesen- und Naturstein an die Firma B&B aus Freiburg, Schlosserarbeiten an Spengler & Stadt aus Friesenheim, Metallbauarbeiten an Firma Freyler Metallbau aus Kenzingen und die Malerarbeiten an Firma Marcel Lange aus Elzach. Die Elektroarbeiten führt die Firma Epos aus Wörth am Rhein aus.

Mit ihrer Hilfe und ihrem Sachverstand realisiert der Bauverein neun Wohnungen mit insgesamt rund 690 Quadratmetern Wohnfläche, den Drogeriemarkt mit 787 Quadratmetern, vier Arztpraxen mit zusammen 754 Quadratmetern, insgesamt also 1.540 Quadratmetern an Gewerbeflächen und 27 Tiefgaragenplätze auf dem 1.460 Quadratmeter großen Grundstück. Besonders freute den Vorstandsvorsitzenden, dass der Bauverein in den beiden Giebelhäusern mit einem durchgehenden Erdgeschoss ein Ärztehaus und ein Wohnhaus realisieren kann. Mit der Fassade und Sandsteinarkaden greifen sie dabei – ganz nach der Zielsetzung der Gemeinde - die Architektursprache der bestehenden Wohn- und Geschäftsgebäude in der Ortsmitte auf. Während eines der neuen Gebäude als Ärztehaus mit vier Praxen geplant ist, sind in den oberen Stockwerken des zweiten Gebäudes neun Wohnungen vorgesehen, alle mit einer Loggia. Beide Häuser sind im Erdgeschoss miteinander verbunden und bieten dort eine großzügige Verkaufsfläche für den Drogeriemarkt Rossmann, der ein bekiestes Flachdach erhält. Alle Wohnungen und Praxen werden über Aufzüge barrierefrei erschlossen. Insgesamt entstehen mit diesem Bauvorhaben 690 Quadratmeter Wohnfläche und 1.540 Quadratmeter Dienstleistungsfläche. Das Wohn- und Geschäftshaus wird mit Fernwärme der Gemeindewerke Gundelfingen beheizt.

Die vier Gundelfinger Arztpraxen freuen sich schon auf ihr neues Domizil im Ärztehaus. Das sind der Augenarzt Dr. Stephan Wiese, die Dermatologische Praxis von Dr. Kathrin Laaff, die Internisten und Hausärzte Dr. Robert Sarhatlic-Vögtle und Daniel-Raja De sowie die Neurologische Praxis von Dr. John Peter Doerr, die er von Maria Luise Prunkl übernommen hat. Die Wohnungen sind noch nicht vergeben. Bewerbungen liegen zwar schon reichlich vor, doch Interessenten können sich noch bewerben, wenn sie Mitglied, vor allem wenn sie schon länger Mitglied im Bauverein sind. Wie Disch betonte, werden die Wohnungen nach den BVB-Vergaberichtlinien vergeben.

Der Bauverein Breisgau wurde 1899 gegründet und ist Freiburgs größte Wohnungsbaugenossenschaft. Er vermietet rund 5.000 Wohnungen mit hoher Wohnqualität in und um Freiburg, in Gundelfingen schon am Sonne-Platz (Haus mit Penny-Markt) und demnächst im Neubau. Seinen rund 21.000 Mitgliedern bietet er neben verlässlichen Mietverhältnissen zu fairen Preisen – nicht gerade alltäglich - ein eigenes Sozialmanagement, einen gemeinnützigen Verein Quartierstreff Bauverein Breisgau sowie fünf Nachbarschaftstreffs. Schließlich sind die genossenschaftliche Spareinrichtung mit überdurchschnittlichen Konditionen, ein eigenes Energiemanagement und die klassische Wohnungseigentumsverwaltung mit 3.200 Wohneinheiten weitere Leistungen, mit denen der BVB punktet. Dafür setzen sich 120 Mitarbeiter ein.

Foto: Rolf Meyer

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