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Aktuell

Martin Luther im Musical

Teil der Gemeindeaufführung: Kirchen- und Kinder-Chor.
Teil der Gemeindeaufführung: Kirchen- und Kinder-Chor.

Keine Angst mehr haben müssen – diese hart und langwierig errungene Erkenntnis war wohl eine der wichtigsten und befreiendsten Martin Luthers, die dann vielfältige weitere Glaubensdeutungen und nach sich zog. In einem „Luther-Musical“ zeigte die evangelische Kirchengemeinde am Reformationstag Luthers Leben sowie Quintessenzen seiner theologischen Überzeugungen auf.

Das aus der Feder Dieter Wendels stammende Werk war für die zweistündige, kurzweilige und bereichernde Inszenierung laut Programm besetzt „mit genau den Menschen, die auch sonst das Gemeindeleben tragen“. Nominell waren dies zunächst der Posaunenchor (Leitung: Hellmut Karg, auch Gesamtleitung), der Kirchenchor (Johannes Bräuer) sowie ein Projekt-Kinderchor (Tabea Nolte). Zu ihnen gesellten sich weitere Instrumentalisten sowie zahlreiche Akteure. Teil nahm schließlich die ganze Kirchengemeinde, wenn man die dicht gefüllten Bank- und Stuhlreihen in Kirchenschiff und auf der Empore als repräsentativ werten darf.

Nöte, Erkenntnisse, Leistungen

„Ohne Reformation wären aus Klöstern keine Schulen geworden“, wurde eine der Folgen dieses Zeitenumbruches gewürdigt – Kinderstimmen relativierten diese letztlich zur allgemeinen Schulpflicht führende Leistung zur Erheiterung der Größeren. Hier wurde ein dramaturgisch geschicktes eingesetztes Element exemplarisch deutlich: Immer wieder auch waren es kleine, jüngere und junge Darsteller, die die Handlung qua Kommentar, neugieriger Frage oder altersgemäßem Stoßseufzer akzentuierten oder auf andere Weise voranbrachten.

So gelang die Aufführung als eine wohl alle Altersschichten ansprechende Vermittlung von Leben und Wirken des Menschen, dessen Name wie der wohl keines anderen mit der Reformation verbunden ist. Seine Herausforderungen, Nöte, Zweifel und Glaubensumdeutungen wurden als überzeugend aus konkreten Lebenssituationen heraus vermittelt, womit Martin Luther gleichsam als Mensch wie als Theologe vor Augen trat.

Gemeinde-Erlebnis

Einbezogen wurde die gesamte Festgemeinde über die Mitsingmöglichkeiten wichtiger Refrains wie schöner Kirchenlieder, die ansprechend, modern und Glaubenssentenzen vermittelnd integriert waren. Das Schlusslied „Du sollt aus Gnade selig werden!“ mündetet in eine gewaltige musikalische Apotheose aller Anwesenden.

Ein gemeinsames Mittagessen hielt viele aus der Gemeinde noch eine Zeit lang zusammen; am Abend schließlich referierte Pfarrer Helmut Becker, der allen Mitwirkenden herzlich dankte, vor Interessierten theologisch fundiert über „Martin Luther – Die zufällige Reformation“.             Herbert Geisler

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