Gundelfingen (Druckversion)

Frauenfasnet 2018: „Ab in den Dschungel“

Bischöffinnen kfd-Fasnet
Bischöffinnen kfd-Fasnet

Seit vielen Jahrzehnten gehört die Frauenfasnet der kfd-Frauen der Gemeinde Bruder Klaus zu den Höhepunkten der Gundelfinger Fasnet. In diesem Jahr fand die Frauenfasnet im „Dschungel“ des katholischen Gemeindezentrum statt. Alle Wände des Saales waren mit bunten gemalten Bildern aus dem Dschungel verkleidet, Affen durchstreiften den Dschungel, Elefanten blickten von der Bühne. Und der Saal füllte sich mit phantasievollen Tieren oder grünen Pflanzen,  die im Dschungel leben.

Margarete Drumm, Vorsitzende der kfD, begrüßte die Pfarrer Prestel und Hauser, Gäste aus Herdern und dem Rieselfeld und die vielen,vielen Dschungelfrauen. Thomas Bludan sorgte  für Musik. Es gab zu trinken und ein köstliches Büfett sorgte für feinste Snacks.

Die „Schlange“ Regina Eppler und der „Dschungelbaum“ Angelika Willmann führten mit viel Humor durch das Programm, zu erst mussten das „Affengebrüll“ und ein „Dschungelgewitter“, Narri Narro geprobt werden. Alle standen auf und tanzten „Banana Boat“ zu Beginn.

Das Programm

Fast bis Mitternacht wurde dann ein Programm geboten, das für helle Begeisterung im Dschungel sorgte, es wurde viel geklatscht, herzlich gelacht, geschunkelt und gesungen.

Auch in diesem Jahr unterhielten sich im Gundelfinger Dialekt „Marie und Sophie“ (Ursula Federer & Irmgard Fetzer) über den Dschungel in der Ortsmitte, über Besuche beim Arzt, urkomisch und herzlich konnte gelacht werden.

„Tap`n`joy“ zwei Stepptanzgruppen traten auf, die von Bärbel Sandrock geleitet wurden und von den Dschungelfrauen bewundert wurden, großartig! Und dann zogen fünf weibliche Bischöffinnen in vollem Ornat ein (Regina Eppler, Geli Willmann, Regina Hansmann, Annette Oehler und Barbara Hass). In einer Konferenz berieten sie, ob Männer etwas in der Kirche zu sagen hätten oder nicht, es hieße ja die Kirche und nicht der Kirche.  Köstlich! Die GundelSingers traten als Witwen in Trauerkleidung auf: „Wir sind wieder mal zu haben…, das ist kein Grund zum traurig sein..“ , herzlich wurde gelacht.

Die „Swarowski Sisters“ Bettina Bauer mit Gitarre und Vreni Herwig sangen von der Arbeit im Pfarrbüro: „Das gabs im Dschungel nicht!“. Als Pelztiere im Dschungel sangen die Oldies der GundelSingers: „Wir genießen das Alter“. Unter der Leitung von Caroline Hilse, mit schwarzen Perücken, barfuß und gelben Bananen geschmückt, tanzten die kfdPower-Gymn-Frauen. Und dann trat Lady Kaktus (Judith Knöbber) als Frau vom Bahnhofsklo auf und stellte ihren Toilettennutzungsplan vor, es konnte herzlich gelacht werden. Auch die Badenixen vom OMB (Regina Eppler & Geli Willmann) tanzten wieder im Wasser hinter einem großen blauen Tuch – wunderbar, „...das war spitze!“

Zwischen den Vorträgen und am Schluss wurde zum Tanzen eingeladen. Dicht gedrängt und mit Freude tanzten die Dschungelfrauen auf der Bühne. Es war so ein gelungener, fröhlicher Abend, es gab so viel zu lachen und jeder musste die kfd-Frauen für die Vorbereitungen der Frauenfasnet bewundern. (he)

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