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Präzisierung zur „Tulpenbaum“-Debatte

Kiga Tulpenbaum
Kiga Tulpenbaum

Im vergangene Woche veröffentlichten Gemeinderatsartikel zum Tagesordnungspunkt „Anbau für den Kindergarten Tulpenbaum“ ist die Spiegelung der „Wertungen“ überschriebenen Stimmen dazu komprimiert dargestellt. Grundsätzlich ist dies nicht zuletzt aus Platzgründen zwar der Regelfall, in diesem Falle ist jedoch eine Klarstellung angebracht:

Die Hintereinanderschaltung der Stimmen Gisela Gabriels (Bündnis 90/Grüne) und Marie Luise Prunkls erweckt in der gewählten Formulierung „Anders sah das Marie Luise Prunkl (CDU, „der Zeitdruck ist da“) ...“ den Eindruck, als habe Frau Prunkl hier eine gegenteilige Position vertreten. Richtig ist vielmehr, dass sie in einem ausführlicheren Redebeitrag eine sehr differenzierte Bewertung des Vorhabens „Kindergarten-Erweiterung(en)“ generell abgegeben hat.

Insbesondere hat sie eine Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrgemeinde ausdrücklich befürwortet und im Zusammenhang verdeutlicht: „Man kann das eine tun und muss das andere nicht lassen und sollte mit der katholischen Kirchengemeinde im Gespräch bleiben.“

Überdies begründete sie ihre Intention für den jetzt zu erweiternden Standort „Tulpenbaum“ damit, „dass es erstens schnell gehen muss und zweitens für die Eltern auch im Hinblick auf Geschwisterkinder sinnvoll ist, wenn sie U3- und Ü3-Versorgung auf einem Gelände haben“. Ihrem Anliegen, eine Brücke zu bauen bzw. den Gesprächsfaden mit „Bruder Klaus“ wieder aufzunehmen, gab sie gleichfalls Ausdruck.

Insofern in der ursprünglichen, auf nur einen Aspekt des Kommentars verkürzten Darstellung Irritationen bei Lesenden entstanden sein sollten, sei klargestellt: Dies wäre in diesem Falle auf meine Formulierung zurück zu führen, was ich hoffe, mit der hier vorgelegten Präzisierung richtiggestellt zu haben.              Herbert Geisler

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