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Aktuell

Nachbarschaftshilfe

Nachbarschaftshilfe: Gut aufgestellt, gut gelaunt, gut angezogen.
Nachbarschaftshilfe: Gut aufgestellt, gut gelaunt, gut angezogen.

Förderung der Nachbarschaftshilfe

 

Es sind eher stille Helfer, die in der der Nachbarschaftshilfe als Teil des Vereins kirchlicher und sozialer Dienste unterwegs sind. Für Menschen in der Nachbarschaft, für Menschen im Ort. Auch ihre Tätigkeit erfährt jetzt eine Aufwertung: Der Gesetzgeber hat Regelungen geschaffen, die unterstützungsbedürftigen Menschen vor Ort zugute kommen.

Christoph Greiner, seit drei Jahren Vorsitzender des Vereins, unterstreicht: „Wer Pflegestufe 1 hat und so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen benötigt wie Begleitung beim Einkaufen, Unterstützung beim Putzen oder Nähen oder auch einfühlsame Gespräche daheim wünscht, findet bei der Nachbarschaftshilfe freundliche Ansprechpartner. Außerdem kann man künftig einen Betrag von bis zu 125 Euro monatlich dafür ansetzen, den die Pflegeversicherung übernimmt.“ Was man tun muss, damit das Geld gezahlt wird, darüber informiert der Verein kirchlicher und sozialer Dienste gerne (Telefon Einsatzleiterin Elke Hohl, 58 48 12).

 

Mensch im Mittelpunkt

Auch auf dem freien Markt sind professionelle Anbieter entstanden, die solche Leistungen anbieten. Der Unterschied, erklärt Greiners Stellvertreter Walter Winkler, liege darin, dass die Nachbarschaftshilfe auf die Person selbst gerichtet sei: „Uns geht es nicht um Profit, sondern eben um nachbarschaftliche Hilfe. Wir sehen den Menschen als Individuum, dem wir Zuwendung entgegenbringen. Eine, die auf Nachbarschaftsgeist oder auch Nächstenliebe fußt.“

Finanzielles sei nachrangig und betreffe vorwiegend den Ersatz tatsächlich entstandener Kosten. „Deshalb“, unterstreicht Greiner, „gebührt allen Engagierten bei uns großer Dank, denn sie bringen ihr Wissen, ihre Zeit, vor allem aber ihre persönliche Zuwendung anderen Menschen gegenüber ein.“

 

Fachlich gut aufgestellt

Michael Scymczak von der Kirchlichen Sozialstation Nördlicher Breisgau, seit Langem auch den Gundelfinger Helfern verbunden und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehend, berät uneigennützig die Ehrenamtlichen. Ökumenisch orientiert, sind unter ihnen katholische wie evangelische Mitglieder und nicht zuletzt Angehörige der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde zu finden.

Die Voraussetzungen seien gegeben, sagt Greiner, dass die Nachbarschaftshilfe in Kürze als sogenanntes „anerkanntes Angebot für die Unterstützung im Alltag“ eingestuft werde. Ihre Grundsätze werden derzeit schriftlich dokumentiert; kein Problem gebe es mit einer fachlich vorgebildeten Einsatzleitung und alle Helfer würden überdies pro Jahr in 30 Unterrichtseinheiten fortgebildet, um die Unterstützung hilfsbedürftiger Klienten auf hohem Niveau zu gewährleisten.

Konkret bedeutet die gesetzliche Neureglung: Rechnungen der Nachbarschaftshilfe können künftig abgerechnet werden. Greiner hofft darauf, dass etwa zur Jahresmitte die Genehmigung vorliegen wird. Zur besseren Identifizierung der kirchlichen Nachbarschaftshilfe und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls wurden dieser Tage einheitlich gestaltete T-Shirts für alle freiwilligen Helfer beschafft und beim jüngsten Treffen gemeinschaftlich präsentiert.             Herbert Geisler