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Aktuell

Zauber der Seidenstraße

"Usbekistan - Zauber der Seidenstraße" war der Titel des Vortrags von Dr. Rudolf Sauerbier im KuV Gundelfingen
"Usbekistan - Zauber der Seidenstraße" war der Titel des Vortrags von Dr. Rudolf Sauerbier im KuV Gundelfingen

In der zweiten Multimediaschau der Gruppe „Weitblick“ entführte Dr. Rudolf Sauerbier seine Zuschauer im voll besetzten KuV nach Usbekistan. Er begeisterte das Publikum mit beeindruckenden Bildern aus dem nahezu unbekannten Land, in das er 2015 gereist war. Die ehemalige Sowjetrepublik ist seit 1991 selbständig und zählt etwa 31 Millionen Einwohner bei einer Größe von knapp 450.000 qkm. Diese bestehen allerdings aus 80 % Wüsten und Steppen. Da alle Steuerzahler Usbekistans 10 Prozent Zusatzsteuer zur Wiederherstellung und Erhaltung alter Gebäude zahlen, konnten seit der Unabhängigkeit des Landes viele Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden.

Die Reise führte Dr. Sauerbier zunächst in die Hauptstadt Taschkent, danach ging es mit dem Flugzeug in den Nordwesten des Landes. Von der Oase Chiwa (Xiva) reiste er über Buchara und Shahrisabz nach Samarkand.  

So zeigten Sauerbiers Bilder prächtige Paläste wie etwa den Palast der Romanows, der heute ein Museum ist. Taschkent brilliert mit einem modernen Regierungsviertel, dem Platz der Unabhängigkeit und mit Märkten und Basaren, die noch einen Teil der früheren Seidenstraße erahnen ließen. Der historische Stadtkern der Oasenstadt Xiva wurde 1990 in das UNESCO Welterbe aufgenommen. Sauerbiers Bilder bewiesen auch warum: Herrliche Moscheen mit handgeschnitzten Holzsäulen und Kuppeln aus Mosaiken, die ihresgleichen suchen, prägen das Stadtbild. In Buchara, früher eines der Zentren der Seidenstraße, finden sich auch heute noch überall Basare, auf denen Teppiche, Kleider, Kräuter, Tees, Musikinstrumente, Handwerksarbeiten und Gold angeboten werden. Chor Minor, neben dem Kalon-Minarett eines der Wahrzeichen Bucharas, wurde in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. 

Auf seinem Weg nach Shahrisabz fotografierte Sauerbier die karge Schönheit einer von Viehzucht und Steppe geprägten Landschaft. Kunstvolles Bildmaterial zeigte er dann auch von Samarkand, einer 3000 Jahre alten Stadt, die die Meisterwerke islamischer Baukunst ihr Eigen nennt. Nachdem Sauerbier neben Geschichtlichem und Kulturellem auch einige Anekdoten erzählt hatte, ließ er gegen Ende der Vorführung die Bilder für sich sprechen. Und so war es dann auch mucksmäuschenstill geworden im KuV. Die Gäste lauschten der folkloristischen Musik und waren überwältigt von der Schönheit eines Landes, das durch beeindruckende Architektur, gastfreundliche Menschen und gelebter Folklore besticht. 

Am 14.06.2018 zeigt Anna-Dorothea Witte-Rotter im KuV ihren Reisebericht über Israel und Palästina. Informationen unter: www.buergertreff-gundelfingen.de