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Aktuell

Englerbeck-Ausstellung

Englerbeck-Ausstellung
Englerbeck-Ausstellung

Rückblick auf das, was ist

 

„History sells“. Nicht nur Sex & Crime lässt sich verkaufen. Auch Geschichte eignet sich dazu, wenn sie gut aufbereitet ist. Der Verein für Heimatgeschichte Gundelfingen und Wildtal bewies das bei der Eröffnung seiner Ausstellung „ebbis lauft immer“, die so gut besucht war, dass nicht alle Historie-Interessierte einen Sitzplatz fanden.

 

Ideen, Ideen

Natürlich hinkt auch dieser Vergleich etwas, denn „verkauft“ wurde nichts. Gleichwohl gehört zu den nicht uninteressantesten Aspekten der Foto- und Faksimile-Darbietung, wie die Umtriebigen der Ortsgeschichte die Finanzierung von Ausbau und Sanierung des Fachwerkhauses in der Ortsmitte managten. Mit pfiffigen Marketing-Ideen – allein diese wären ein Fundus für eine Seminararbeit – sicherten sie sowohl einen Gutteil der Finanzierung von wichtigen Bauteilen wie sie damit die Identifikation von Sponsoren mit dem „Objekt“ intensivierten. Wer an Details interessiert ist, wird beim nächsten Aufsuchen des Englerbeck-Huus‘ einmal nach den Schildchen forschen, die bezeugen, wer aus der Bürgerschaft eine Treppenstufe oder ein Fenster etwa mit einem ansehnlichen Geldbetrag finanziert hat.

 

Sponsoring und Identifikation

Das Wort von Bürgermeister-Stellvertreter Bruno Zimmermann, „Gundelfingen ist stolz auf das Englerbeck-Huus und den Verein, der es betreut“, es bezog seinen Ursprung nicht zuletzt aus dieser Tatsache. Zimmermann dankte dem Vorsitzenden Hartwig Brutzer und „den ganz vielen Menschen, die sich um dieses Haus verdient gemacht haben“ und umriss dessen Geschichte von der ersten Erwähnung bis in die jüngere Gegenwart. Vor wenigen Jahrzehnten war es für den Abriss schon freigegeben; eine Entscheidung, die erfreulicherweise dann doch revidiert worden war.

 

Dreiteilung

Albert Rummler als Initiator und Kurator erläuterte die Aufteilung in drei thematische Bereiche: Die Renovierungsgeschichte samt Jubiläumsausstellung als ersten Teil, als zweiten Reminiszenzen an die diversen Ausstellungen sowie schließlich eine Dokumentation über Aktionen „rund ums Haus“, vom Apfelsaft-Trotten über Beteiligungen am „Lebendigen Adventskalender“ bis zur Errichtung des Back-Hüüsli an der Grundschule.

Insgesamt wird damit auch Zeugnis gegeben von 7.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit der Geschichts-Aktiven. „Zehn Jahre – ist das was? 12.000 Besucher in dieser Zeit – das ist schon was!“ So fragte und antwortete Hartwig Brutzer bei der Eröffnung und charakterisierte damit, von wie vielen rezipiert wurde, was mit und im Englerbeck-Huus bewahrt wird. Nur bis Ende April besteht noch Gelegenheit, die sehenswerte Bilderschau zu den Rathaus-Öffnungszeiten zu besuchen.                Herbert Geisler