Aktuell: Gundelfingen

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Aktuell

Musikalische Reise durch die Epochen

Erstelldatum11.06.2024

Mitte Juni präsentiert der Kirchenchor der Pfarrgemeinde Bruder Klaus Gundelfingen in Kooperation mit dem Kirchenchor der Evangelischen Gemeinde Eichstetten ein abwechslungsreiches Chorkonzert mit Werken ....

Chor-Kooperation bietet Musikerlebnisse mit geistlichen Meisterwerken

Mitte Juni präsentiert der Kirchenchor der Pfarrgemeinde Bruder Klaus Gundelfingen in Kooperation mit dem Kirchenchor der Evangelischen Gemeinde Eichstetten ein abwechslungsreiches Chorkonzert mit Werken von Mendelssohn, Telemann und Schubert. Im folgenden Interview geben Ulrike Hörl, 1. Vorsitzende des Kirchenchors Bruder Klaus, und Chorleiter Jakob Boudgoust vorab einige Informationen zum Chorprojekt und den beiden Konzerten:

Bitte stellen Sie uns das Konzertprojekt "Bruder Klaus Gundelfingen & Kirchenchor Eichstetten" kurz vor.

Ulrike Hörl: Jakob leitet unseren Kirchenchor seit Juni 2023. Nach unseren Einsätzen am Patrozinium und an Weihnachten hat er uns dieses Projekt vorgeschlagen. Mit viel Leidenschaft, Geduld und Humor hat Jakob uns die Stücke, vor allem von Telemann und Mendelssohn, nähergebracht und uns dafür begeistert! Besonders freut uns die Zusammenarbeit mit dem evangelischen Kirchenchor Eichstetten unter der Leitung von Sebastian Stetter. Die „Chemie" zwischen den beiden Chören hat auf Anhieb gestimmt! Ein unvergessliches Erlebnis war unser gemeinsames Probenwochenende.

Was hat Sie zu dieser Zusammenarbeit inspiriert und wie lange proben die beiden Chöre schon für dieses Konzert?

Jakob Boudgoust: Die Idee für das Projekt entstand, als Sebastian Stetter und ich letzten Sommer gemeinsam wandern waren. Da wir zusammen an der Musikhochschule Freiburg studiert haben und uns für ähnliche Musik begeistern – wir sind beide auch Teil einer Salsa-Band – kamen wir auf die Idee, unsere beiden Kirchenchöre für ein Projekt zu vereinen.

Anfang des Jahres haben wir begonnen, in beiden Chören das Programm zu erarbeiten und einen Teil davon konnte der Gundelfinger Chor bereits im Ostergottesdienst präsentieren. Seit Anfang Juni haben wir schließlich nur noch gemeinsame Proben. Das Probenwochenende, bei dem sich beide Chöre vor einer Woche zu einem etwa 45-köpfigen Ensemble zusammenfanden, fand auch ich sehr gelungen. Ich hatte dort das Gefühl, dass wir gut zusammenwachsen.

 

Welche Herausforderungen gab es bei der Vorbereitung?

Jakob Boudgoust: Die Planung dieses Projekts war insofern etwas Besonderes, als alle Entscheidungen zu zweit getroffen werden mussten. Sebastian und ich haben uns oft zusammengesetzt und noch öfter telefoniert, wenn es um Probenplanung, Konzertprogramm und Finanzen ging. Wir mussten manchmal Kompromisse eingehen, konnten uns aber natürlich auch gegenseitig unterstützen. Alles in allem hat diese Zusammenarbeit und die Aufteilung der Aufgaben sehr gut funktioniert.

 

Was ist Ihre Vision für die beiden Konzertabende?

Ulrike Hörl: Wir möchten den Konzertbesucherinnen und -besuchern ein besonderes Erlebnis mit geistlicher Musik in einem angemessenen Rahmen bieten. Wir freuen uns, wenn sich unsere Freude am Singen und die Begeisterung für diese Musik auf das Publikum überträgt. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, wenn wir durch unsere Darbietung neue Mitsängerinnen und Mitsänger finden!

Was ist das Besondere an den ausgewählten Werken von Schubert, Telemann und Mendelssohn?

Jakob Boudgoust: Bei der Choralkantate „Christe du Lamm Gottes“ von Felix Mendelssohn Bartholdy handelt es sich um unheimlich tolle Musik, die zwar nicht intuitiv zu singen ist, aber in den harmonischen Verschränkungen und der filigranen Ausgestaltung des bekannten Chorals eine ungeahnte Energie entwickelt. Außerdem steht die wunderbare Kantate „Herzlich tut mich verlangen“ von Georg Philipp Telemann auf dem Programm, in der es um Sterben und den Tod geht. Dieses heikle Thema sehen wir gerade gesellschaftlich als wichtig an, sodass wir es in dem barocken Werk von der musikalischen und christlichen Seite beleuchten wollen, in der vor allem die Hoffnung im Vordergrund steht. Die Messe in G von Franz Schubert ist schließlich ein sehr flottes Werk mit Ohrwurmpotential, das auch zu musizieren sehr viel Spaß macht. So haben wir alles in allem eine sehr bunte Mischung an spannender, nachdenklicher und mitreißender Musik.

Wann und wo werden die Konzerte stattfinden?

Ulrike Hörl: Das erste Konzert findet am Samstag, 15. Juni um 19:30 Uhr in der evangelischen Kirche in Eichstetten, Kirchplatz 1 unweit des Bahnhofs, statt. Das zweite Konzert findet am Sonntag, 16. Juni um 18:30 Uhr in der katholischen Kirche St. Blasius in Freiburg-Zähringen, Pochgasse/Kirchplatz unweit des Bahnhofs Freiburg-Zähringen, statt. Da die Kirche Bruder Klaus derzeit wegen Schäden am Dach nicht betretbar ist, sind wir sehr froh und dankbar, dass wir unser Konzert in St. Blasius ausrichten können!

eca