Aktuell: Gundelfingen

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Aktuell

Ferienprogramm Papier schöpfen

Temperaturtest in der künstlerischen „Matschepampe“.
Temperaturtest in der künstlerischen „Matschepampe“.
Foto: H. Geisler

Aus Alt mach Neu – und schön

Papierschöpfen zählt zu den Künsten, die sich relativ leicht auch daheim ausüben lassen. Rührstab und Siebe, Wasserkocher, Schüsseln und Geschirrtücher, alte Zeitungen und ein paar Servietten (unifarbene und dekorierte) bilden die wesentlichen Utensilien dafür. In der Mediathek Gundelfingen organisierten Sonja Kuhlmann, Karin Westerheide und Kirstin Bertram kürzlich im Rahmen des Ferienprogramms zwei Kurse im Papierschöpfen.

Zerrissenes Zeitungspapier wird im heißen Wasserbad durch „Pürieren“ zu einem Brei, der sich dann abschöpfen und auspressen lässt; Farbe ins Spiel bringen entsprechende Servietten, deren Tönung gern kräftig sein darf, um die Wirkung in der Gesamtmasse zu erhöhen.

Gießen, pürieren, kommentieren

Mit Eifer und Konzentration waren die überwiegend weiblichen Teilnehmer bei der Sache. Vorsorglich blieben die „gefährlichen“ Arbeitsgänge bei den Anleiterinnen, der Heißwasser-Aufguss also und das Pürieren. „Oh, ist das laut“, meinte ein Mädchen, was ihre Gefährtin zu dem „ungerührten“ Kommentar brachte: „Die Musik von meinem Bruder ist lauter!“

Deko obendrauf

Die später aufgebrachte Deko konnte individuell gesucht und vorbereitet werden. In Frage kamen dafür wiederum Servietten, gemusterte diesmal, deren Blümchen- oder andere Verzierung ausgeschnitten oder vorsichtig ausgerissen sich als Einbringsel eignen könnte; es gehen auch Gräser, plattgedrückte Blüten und anderes mehr.

Handwerk und Kunst

Aus dem auf diese Weise fest gewordenen und fein verzierten Karton ließen sich dann mit der herkömmlichen oder einer Zick-Zack-Schere Muster ausschneiden, die beispielsweise individuellen Grußkarten ihr spezifisches Gepräge gaben.

Von der Idee übers „Handwerk“ entstanden so kleine Kunstwerke, die vom Bemühen, vom Können und der Hingabe ihrer „Schöpfer“ zeugten.                           Herbert Geisler