Aktuell: Gundelfingen

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Aktuell

Ortsrundgang mit dem Bürgermeister

„Bürgerrunde“ mit BM Raphael Walz.
„Bürgerrunde“ mit BM Raphael Walz.
Foto: H. Geisler

Anregungen aufnehmen war das Ziel eines Spaziergangs durch den Ort, zu dem Bürgermeister Raphael Walz Interessierte eingeladen hatte. Etwa zwei Dutzend Menschen kamen und bestimmten, wo’s lang gehen sollte.

Walz wollte wissen, wo es ‚neuralgische Stellen‘ aus Sicht von Bürgern gebe und blickte zurück auf das gleiche Vorhaben vor einem Jahr, das als Ergebnisse u. a. Anpflanzen heimischer Gewächse, zusätzliche Fahrradstellplätze, vermehrte Verkehrskontrollen in 30-km-Zonen und eine verbesserte Zugänglichkeit der Johann-Peter-Hebel-Schule für Rollstuhlfahrer bewirkt habe.

Im Bossert-Garten

Auf dem Weg zum Bossert-Garten gab es bereits zwei Anregungen: Die Schalt-Taktung der Ampel an der Hauptkreuzung noch sicherer für Fußgänger zu machen: „Kürzlich habe ich gerade noch ein Schulkind an der Kapuze zurückgezogen, ein unvorsichtiger Kraftfahrer hätte es beim Abbiegen sonst angefahren“, berichtete eine Teilnehmerin, die samt Mann und zwei Kindern am Rundgang teilnahm. „Ein Sonnensegel für den Spielplatz am Kirchgässle“, wünschte sich eine weitere, bevor es um die Pflege und Gestaltung des Bossert-Gartens ging. Anregungen gab es hier, Patenschaften zu installieren, um die Bewässerung und ggf. ergänzende Pflege kontinuierlich zu gewährleisten. Aus der Rathausverwaltung waren Peter Ficht, Harald Binz, Jochen Langenbacher und Martina Rode dabei, um zu protokollieren und im Bedarfsfall fachliche Erläuterungen zu geben. Aus dem Gemeinderat nahmen Barbara Throm (Freie Wähler), Holger Beha (Bündnis 90/Grüne) und zeitweilig Sylvia Vögele (CDU) teil. 

Verkehr, Verkehr

„Parken, parken, parken“, lautete das mehrfache Stichwort für Klagen und Hoffnungen auf doch einmal verbesserte Situation im Ortskern. Durch Einhalten von Verkehrsregeln und Einsicht von Kfz-Nutzern ließe sich Letzteres leicht erzielen.  Überwiegend noch Verständnis wurde darüber geäußert, dass derzeit Baustellen-Fahrzeuge in der Ortsmitte wiederholt ein Hindernis darstellten, nicht jedoch für das tagtäglich zu beobachtende Falschparken am Straßenrand bzw. teils auf dem Bürgersteig. Bürgermeister Walz erläuterte, dass es mit Fertigstellung des Bauprojektes 33 öffentliche Parkplätze zusätzlich geben werde – konkrete Maßnahme der Gemeinde, hier Entlastung zu schaffen. An der Abbiegung zur Bahnhofstraße wurden aus Teilnehmerkreisen ebenso wiederholt Falschparker („und Behinderer von Schulkindern auf ihrem Weg“) moniert, wie dies später an der Wendeplatte der Hans-Jakob-Straße von einer Anwohnerin der Fall war. Verkehrsrechtlich sind die Regelungen eindeutig, ihr Einhalten durch Verkehrsteilnehmer dennoch nicht garantiert. Der bekannte Ausspruch unberechtigt Parkender –„es sind ja nur fünf Minuten“ – ist da keine Entschuldigung, insbesondere nicht, wenn man mehrfach am Tag oder Abend aus der eigenen Ausfahrt nicht herauskönne, wie eine Betroffene klagte.

 

„Radler – aufgemerkt!“

Auf Höhe des Seniorenheims verdeutlicht wurde: Der rot gekennzeichnete Radweg, der vom südlichen Ortsrand bis fast zur Hauptkreuzung führt, erlaubt Radlern lediglich eine Geschwindigkeit von 7 km/h. Denn die Straße darf, da in einer 30-km-Zone liegend, von Zweiradfahrern genutzt werden, für den Radweg gibt es folglich keine Benutzungspflicht – und zugleich die erwähnte Geschwindigkeitsbegrenzung. Viele wissen das allerdings nicht. 

 

Am künftigen Kinderhaus

Vom Kindergarten Tulpenbaum mit Erörterungen über die weitere Ortsentwicklung unter Stichworten von Kinderbetreuung bis zum Mehrgenerationenwohnen fand der Rundgang am Grundstück an der Hans-Jakob-Straße sein Ende, an dem das Kinderhaus errichtet werden soll. Wenn es etwa 2022 seinen Betrieb aufnimmt, „wird der Parkdruck nochmals steigen“, wie ein Mitlaufender mit Blick auf die gegenüber entstehenden Wongebäude kommentierte.

Bei einem Vesper, zu dem Bürgermeister Walz abschließend einlud, wurden Wahrnehmungen und Einschätzungen miteinander diskutiert. 2020 soll es erneut einen Rundgang geben – und ein Resümee über den diesjährigen.        Herbert Geisler