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Aktuell: Gundelfingen

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Aktuell

Eine Stunde „Licht aus“

60 Minuten Dunkelheit Foto: H. Geisler
60 Minuten Dunkelheit Foto: H. Geisler

Die Grundschul-Klimaschutz-AG

 

Geplant war eine Aktion für alle Interessierten auf dem Platz vor dem Rathaus: Samstag, 28. März, 20.30 Uhr, wollten sich da die Klimaschutz-AG ebenso wie viele Bürger treffen und daheim wie in den Geschäften sollten möglichst viele Menschen für wenigstens eine Stunde alle Lichter ausschalten und eine Laterne ins Fenster stellen. Während die Versammlung abgesagt ist, lässt sich der zweite Teil der Aktion individuell leicht vollziehen. Dabei kann jeder mitmachen und das Bewusstsein stärken, dass Licht- und Energiesparen mit vielen kleinen Aktionen hilft, den Klimaschutz voran zu bringen. 

 

Ein Kreis Engagierter

Genau dafür engagiert sich die Klimaschutz-AG der Grundschule. Sie besteht aus Eltern und Schülern und aus dem Lehrerkollegium sind Katharina Rauscher, Nina Müller und Jakob Breitwieser dabei. „Es geht was“, soll den Kindern und mit ihnen zusammen einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden. Dabei setzen die Engagierten auf viel kleine Routineänderungen, die nur anfangs ein bisschen (gedankliche) Mühe kosten und dann bald und leicht im Alltag integriert sind: Das Licht immer dann ausschalten, wenn es nicht zwingend benötigt wird; den Wasserhahn ein bisschen früher abdrehen und Wasser nicht unnötig durch den Abfluss fließen lassen; Plastikverpackungen wenigstens bei einzelnen Produkten bewusst vermeiden – „es geht nicht ums Bevormunden, sondern ums Anstoßen, dass jeder regelmäßig einen kleinen Beitrag leisten kann“, sagte eine beteiligte Mama, „das Wachrütteln ist das Ziel, dass man seine Grundeinstellung im Alltagsverhalten nützlich einbringen kann“.  

Immer wieder gibt es Treffen der AG, um Ideen auszutauschen, mit welchen Aktionen dieses Anliegen begreifbar gemacht werden kann. So kann man bei den Schülerdiensten in den Klassenzimmern neben dem bekannten Tafel-Auswischer auch einen „Licht-An- und Ausmacher“ als Funktion etablieren. Die AG nimmt aus der gesamten Schulgemeinschaft gern Ideen auf. Gesammelt hat sie im Fundus dafür beispielsweise schon: Bücher in die Lese-AG einbringen, Fachleute zu Vorträgen einladen, sich an passenden Wettbewerben beteiligen – oder größere Vorhaben wie die Beteiligung an der „Earth hour“ zu unterstützen.

 

Wem ein Licht aufgeht

Eigens dafür haben Moritz, Marla, Sofia, Neo, Michel und Nikolai und ihre Mitstreiter ein Plakat gestaltet, das auf die weltweit durchgeführte Aktion hinweist: Eine große Glühbirne inmitten der Erdkugel ist darauf zu sehen – sie steht für das Licht, das man öfter mal ausschalten und das einem zugleich „aufgehen“ soll, um über den Zusammenhang nachzudenken, den jede kleine Verhaltensänderung im Bemühen um eine globale Verbesserung bedeutet. Die aktuelle Virusgefahr intensiviert auch ihr Anliegen, wie ihre Überlegung beweist: „Wenn jeder etwas tut, gelingt viel - warum muss es erst so schlimm kommen wie jetzt, dass man sich über so Simples wie gründliches Händewaschen Gedanken macht und es sich als Routine antrainiert?“  Herbert Geisler