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Aktuell

Mathematik wohin man schaut

Hochkonzentriert entwarfen die Kinder komplizierte Mosaike
Hochkonzentriert entwarfen die Kinder komplizierte Mosaike

Mathematik ist trocken, langweilig und nur was für Jungs? Wer das bisher dachte, liegt völlig falsch. Das bewiesen die Lehrer und Lehrerinnen der Johann-Peter-Hebel-Schule in Gundelfingen ihren über 420 Schülerinnen und Schülern. Das Projekt „Mathe macht Spaß“ war ein voller Erfolg. Zuletzt vor vier Jahren durchgeführt, verwandelte sich die Grundschule in eine Forschungsstation, in eine Bastel-, Spiel- und Kreativwerkstatt. In jedem Raum gab es Mathematik auf eine andere Art und Weise zu entdecken. Im Vorfeld durften sich die Kinder drei Wunschangebote aussuchen. Dann wurden gemischte Gruppen gebildet. Die Klassenstufen 1 und 2 konnten sich mit der Uhr, Knobelaufgaben, Formen und Mustern, dem Thema Symmetrie, Kartoffeldrucken und mathematischen Erfindungen beschäftigen, je nach Vorliebe. Für die „Großen“ aus den Klassenstufen 3 und 4 stand das Herstellen von mathematischen Spielen, das Geodreieck und der Zirkel, Bauen und Konstruieren, Zaubern und Kunst auf dem Programm. Auch konnten Rätsel mit Streichhölzern gelöst oder mit Asterix und Obelix die römischen Zahlen gelernt werden. Spannend war auch das Arbeiten mit dem Tablet oder der Stoppuhr. Zum Schulwochenende präsentierten sich die Gruppen gegenseitig ihre neuen Erkenntnisse oder ihre Werke. 

Neben der Beschäftigung mit Mathematik wurden die Kinder an das Arbeiten im Team herangeführt. Sie lernten auch andere Kinder kennen, die nicht in ihrer Klasse sind und tauschten sich rege aus.

Dass gemeinsame Interessen verbinden, konnten die Pädagogen gut beobachten: Es wurde in Gruppen diskutiert und nach Lösungen gesucht. Dabei sei es wichtig, so eine Lehrerin, Offenheit zuzulassen und zu erkennen, wo in der Praxis die Schwierigkeiten auftauchten. Aber, so lächelt sie, nicht die Lösung ist das Wichtigste, sondern der Weg. Und den sind die Kinder gemeinsam gegangen. (sel)