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Aktuell

„Mobilität in Gundelfingen“

E-Tankstelle in Gundelfingen
E-Tankstelle in Gundelfingen

Über „Mobilität heute – und morgen?“ diskutierten kürzlich Grüne aus Ortsverband und Fraktion beim Bürgergespräch, an dem u.a. auch Bürgermeister Raphael Walz und Sylvia Fögele als Inklusionsbeauftragte teilnahmen.

Silke Eisfeld, Kreis- und Gemeinderätin, erinnerte an das Gemeinde-Leitbild, das der Verkehrsberuhigung hohe Bedeutung einräume. Ungeachtet des abgelehnten Antrags für „Tempo 30“ in der Waldstraße wollen die Grünen im Rat für die Wildtalstraße (benachbart zum Kindergarten Regenbogen) und die Ortsdurchfahrt Wildtal dieses Tempolimit erreichen, das sie überdies sinnvoll als flächendeckende Regelung im Ort erachteten. Die Errichtung einer Stromtankstelle sollte um weitere Standorte für Car Sharing und Ausdehnung des „Autoteilens“ auf E-Mobilität erweitert werden, um durch Einsparung von Co2 dem Klimawandel auch in der Gemeinde besser entgegenzuwirken. Bürgermeister Walz sicherte eine Prüfung der Idee zu.

Gemeinderätin Dr. Beate Fischer-Wackes kommentierte Auswirkungen des geplanten Baugebietes Zähringen-Nord, das angeblich weitgehend autofrei und mit bis zu 1.400 Wohneinheiten geplant sei, darunter achtstöckige Gebäude entlang der Gemarkungsgrenze. Sorgen bereiteten den Grünen höhere Verkehrsbelastungen. Trotz guter ÖPNV-Anbindung und einer beabsichtigten Senkung des Stellplatzschlüssels pro Wohneinheit schloss auch BM Walz einen Verkehrskollaps nicht aus, zumal gleichzeitig das Gebiet „Auf der Höhe“ bebaut werde und die Wildtalspange aus Freiburger Sicht keine Priorität habe. Der Verkehr werde über die Gundelfinger Zufahrt zur Hans-Bunte-Straße zu- und abfließen oder im schlimmeren Fall durch den Ort führen, denn „reduzierte Parkplätze führen nicht gleich zu einem veränderten Verkehrsverhalten", so seine Einschätzung.

Einem Verkehrsstau entgegenwirken könnte die Straßenbahnverlängerung bis zum S-Bahnhof an der Waldstraße, ist die Auffassung der Grünen seit jeher. Gemeinderätin Gisela Gabriel prognostizierte bei einer Bebauung Nägelesee-Nords erhöhten Druck, Gundelfinger und Zähringer weiter an das Straßenbahnnetz anzubinden, um automobilen Durchgangsverkehr zu begrenzen. Die Wendeschleife an der Endhaltestelle der Straßenbahn verursache seit vier Jahren ein vermehrtes Pkw-Aufkommen in der Ortsmitte, sagte sie.

Anselm Hirt vom Ortsverband appellierte an BM Walz, das Thema Straßenbahnverlängerung in Bürgerbeteiligungsformate zu bringen, der Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zur Straba-Verlängerung sei 1991 gefällt worden. Der Bund habe mit dem neuen Programm SPNV (Schienen Personen Nah Verkehr) finanziell Anreize geschaffen, in die kommunale Schiene zu investieren.

Zum Thema Busandienung sagte GR Peter Schellhorn, zwischenzeitlich sei mit der VAG eine auch finanziell tragfähige Lösung erzielt worden. Jetzt komme es darauf an, mit Nutzern des Busangebotes zu diskutieren, bevor Beschlüsse über Fahrpläne gefasst würden. BM Walz kündigte Veröffentlichungen über Vereinbarungen für den 28. Mai an.

Für eine Verbesserung der Situation insbesondere der Fußgänger und Radfahrer plädierte Anselm Hirt, konkret solle für sie der Sonneplatz erweitert werden, indem Autos in der Parkgarage abgestellt werden müssten. Wie die Inklusionsbeauftragten Sylvia Fögele forderte er für Fußgänger mit Handicap und Radfahrer eine glatte Fahrspur auf dem rauen Pflaster der Ortsmitte sowie eine Aufstellfläche vor den Ampeln der Ortsmitte.

Unter den Anwesenden herrschte Einigkeit, dass Bewegungsräume von Fußgängern generell vergrößert werden sollten, zum Beispiel durch die Verlagerung des Fahrrads vom Gehweg auf die Straße, was bei Tempo 30 oder 20 geboten sei. Auch müsse etwa der geplante Radschnellweg nach Waldkirch und Emmendingen einen getrennten Gehweg für Fußgänger sicherer und für Radfahrer schneller gemacht werden, Fördermittel des Landes seien dafür  abrufbereit. Es bedürfe lediglich einer Gemeinde, die sich um die Belange der alternativen Verkehre aktiv kümmere.       A. Hirt/H. Geisler