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Aktuell

„Klicksalat“

„Klicksalat“-Sortierer Jörg Kabierske.
„Klicksalat“-Sortierer Jörg Kabierske.
Foto: H. Geisler

„Klicksalat“

 

Jörg Kabierske von „Klicksalat“ (siehe die so betitelte Homepage) sprach vor zahlreichen interessierten Eltern von Grundschul-, Gemeinschaftsschul- und Gymnasialkindern über die „Smartphone-Herausforderungen“ für alle. Zustande gekommen war die Veranstaltung, wie Gereon Burster als derzeitiger Schulleiter unterstrich, mit Unterstützung der Schul-Fördervereine, organisiert von Janine Dömeland aus dem Kollegium und Renate Kurz vom Elternbeirat.

Kabierske kommentierte WhatsApp und Mindcraft, gab Tipps und verriet Tricks und verdeutlichte insbesondere: Eine „Lösung für alle“ gibt es nicht, Zeit, Interesse und Überlegungen zu investieren bringt aber allen Beteiligten viel.

Zunächst einmal: Auch wenn es futuristischer anmute – das Kommunikationsverhalten mittels der kleiner technischer Rechtecke heutzutage unterscheide sich nicht prinzipiell vom „Halbstarken“-Jargon von anno dazumal oder der (kabelgebundenen!) Vieltelefonierei von vorgestern. Ob das neue Medium „Teufelszeug oder Lebenserleichterer“ werde, entscheide nicht die Technik, sondern der Nutzer.

Wer konkrete Hinweise erwartete, erhielt eine Auswahl geboten, gleichwohl unterstrich Kabierske mehrfach: „Wir haben unseren Kindern die Geräte gekauft, wir sind verantwortlich dafür, wie und wie lange sie sie nutzen.“ Er ermunterte dazu. „das Ganze nicht zu verkrampft zu sehen und die Widerstände als Teil des Erziehungsprozesses zu begreifen“, die sich bei anderen Themen auich einstellen würden.

 

Vorschlagsliste

Sich auch als Erwachsener/Älterer trauen, was auszuprobieren. - Sich informieren unter www.Spieleratgeber-nrw.de oder saferinternet.at oder www.klicksalat.net. - Bildschirmfreie Inseln schaffen wie beispielsweise das Bett, die Hausaufgabenzeit, den Schulvormittag. Einen halben bildschirmfreien Tag am Wochenende vereinbaren – für alle.

Perspektivenwechsel wagen: „Spielen Sie selbst einmal Clash of Clans oder Fortnite Battle Royal!“ - Über YouTube sich zumindest einen Überblick verschaffen, worum es bei dem geht, was Kinder und Teenager spielen. - Die fünf beliebtesten YouTube-Kanäle recherchieren und prüfen, welche Werte diese vermitteln. - Für Chats besser mehrere (kurze) Zeitsequenzen als Blockzeiten einführen. - Überlegen, ob Netflix oder Amazon Prime zu abonnieren wären, um Jugendliche davon abzuhalten, sich abstruse/kostenriskante Filme herunterzuladen, die juristische Probleme mit sich bringen könnten. - Nicht zuletzt: Mit dem Nachwuchs vereinbaren, an welchen Erwachsenen sie sich wenden, wenn sie „in etwas hineingeraten“ sind oder sich bezüglich der technischer Nutzungsfolgen Sorgen machen und mit ihren Eltern vielleicht nicht sprechen mögen.

Über allem und immer gelte: „Vormachen mit Herz und Verstand.“           Herbert Geisler