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Aktuell

Abschied von Rolf Meyer

Rolf Meyer
Rolf Meyer

Ein Lebenskreis hat sich geschlossen: Vergangene Woche wurde Rolf Meyer in einer bewegenden Trauerfeier aus und von den Dorfgemeinschaften Gundelfingen, Wildtal und Heuweiler verabschiedet. Er war Ortschronist, Berichterstatter, Spiegel des Alltagslebens von Gundelfingen, Wildtal und Heuweiler.

Seit 1974 wohnten seine Familie und er in Gundelfingen. Nachdem er bereits für seine Arbeitgeberin, die Deutsche Bundespost, Pressearbeit machte, begann er 1976 auch, für die Gundelfinger Nachrichten, die Badische Zeitung und später für Von Haus zu Haus zu berichten.

Nach seinem ersten Artikel über den evangelischen Kirchenchor nahm er an unzähligen Mitgliederversammlungen, Gemeinderatssitzungen, Feiern, Festen, Einweihungen und Ereignissen sonstiger Art teil, hat sie geschildert und für die Mit- und die Nachwelt dokumentiert, sagte Bürgermeister Raphael Walz bei der Trauerfeier, und dankte ihm noch einmal für sein unermüdliches Schaffen: „Nie gab es ein Nein; er hat geholfen, wo er konnte. Wie viele Anfragen nach Bildern hat er aus seinem schier unerschöpflichen Archiv in uneigennütziger Weise beantwortet!“

Vereinsarbeit, Sport und Kommunalpolitik waren Rolf Meyers Lieblingsthemen. Nicht zuletzt die Gestaltung der Ortschronik Gundelfingens zum 1.000-Jahr-Jubiläum wäre ohne ihn nicht so illustrativ geworden. Nächst Anfragen von ‚amtliche‘ Seite hat er immer und immer wieder auch solche von Vereinen und des Öfteren auch von privaten Seiten beantwortet und bestückt.

„Tausende von Vereinskameraden hatte er daher“, sagte Michael Hornbruch daher in seiner kumulierenden Abschiedsrede für alle Vereine und Institutionen, die in der Interessengemeinschaft der Vereine (IGV) organisiert sind. Hornbruch würdigte Rolf Meyer nicht zuletzt für sein Wirken in der Spielvereinigung Gundelfingen, für die Feuerwehr oder den Förderverein des evangelischen Kindergartens. Auch Altbürgermeister Dr. Reinhard Bentler unterstrich im privaten Abschiedskreis: „Die Gestaltung unseres Ortes, bis hin zur baulichen Gestaltung unserer Ortsmitte – auch daran hat Rolf Meyer Anteil, denn er hat sich stets bemüht, das Positive zu sehen und in seine Berichte einfließen lassen. Damit hatte er an der guten Wahrnehmung unserer Orte nicht unerheblichen Anteil.“

2013 wurde Rolf Meyer für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Der seinerzeitige Innenminister Reinhold Gall hielt die Laudatio, neben Landrätin Dorothea Störr-Ritter nahmen viele, viele Menschen an der Feier zu dieser Auszeichnung teil.

Rolf Meyer, der seine Ehefrau, zwei Kinder und zwei Enkelkinder hinterlässt, war fast überall dabei im Geschehen des öffentlichen Lebens. Er war es gern und wirkte unermüdlich im Dienst der Gemeinschaft, doch Vornestehen war seine Sache nicht. Seine letzte Ruhe findet er auf dem alten Dorffriedhof. So bleibt ihm im Leben wie im Tode sein Platz inmitten des Ortes und seiner Menschen.