Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen

Aktuell

Pastor Dr. Stefan Jung 20 Jahre im Amt

Familie Jung, l. Christian Boos, r. Rouven Hönes.
Familie Jung, l. Christian Boos, r. Rouven Hönes.
Foto: H. Geisler

Am 26. Juli 1998 wurde Pastor Dr. Stefan Jung in einem Gottesdienst in seiner Gemeinde ins Amt berufen. Jetzt wurde sein 20-jähriges Wirken für die knapp 300 Gemeindeglieder gewürdigt. Ein Struktur- und Impulsgeber und ein Gestalter sei er, hieß es in der Laudatio, die eine große Gemeinschaft im Rahmen des Sonntags-Gottesdienstes verfolgte.

„Was bleibt und was zählt“ war ein Leitwort dieses festlichen Vormittages, und dafür kam einiges zusammen. Es komprimierte sich in den Darstellungen, die Bernd Hochuli als Gottesdienst-Moderator, Christian Boos als Interview-Partner und Pastor Rouven Hönes als Festprediger mit unterschiedlichen Akzenten beisteuerten, durch Veranschaulichungen dessen, was Jung während der zurückliegenden beiden Jahrzehnte verändert, gestaltet, geleistet hat.

Immer wieder zum Ausdruck kam das gottbezogene Urvertrauen, das Jung auszeichne, das ein wesentlicher Motor seines Tuns sei, was sich auch ablesen ließ am Titel des Liedes, das er sich für diesen Tag hatte wünschen dürfen: „Bis ans Ende der Welt“. Deutlich wurde aus dem, was über und zu Dr. Stefan Jung gesagt wurde, dass dies so etwas wie eine transzendente Formel seines Wirkens darstelle: in seinem Glauben gründend, die Realität gestaltend, auf ein „Mehr“ und Weiterführendes hinarbeitend.

 

„Eine lange, eine gute Zeit“

„Bisher war ein Pastor maximal 14 Jahre am Ort“, resümierte Boos, sieben bis zwölf Jahre seien in evangelisch-freikirchlichen Gemeinden sehr oft üblich. Doch, so hatte schon Hochuli angemerkt, habe es „viele gute Gründe gegeben“, an Jung als Pastor über eine solche Zeitspanne hinaus festzuhalten. Im Kern mag dafür den Ausschlag gegeben haben, dass zwei Fragen gut konturiert beantwortet sind für und in dieser Gemeinde: „Wer sind wir? Wofür stehen wir?“

Dies habe er sich zu Beginn seiner Seelsorge-Tätigkeit gefragte, erläuterte Jung in seinem kurzen Dankbeitrag. Er sehe dankbar, dass die Identität der Gemeinde-Gemeinschaft deutlich geworden sei. Wichtig sei ihm stets gewesen, Ermutigung, Ermahnung und Herausforderung zu geben und sich diesen selbst zu stellen und insbesondere „Gottes Wort menschenverständlich mit Bezug zur Heiligen Schrift“ zu verkünden.

Dafür gab er Raum auch auf neue Art und Weise, in anders gestalteten Gottesdiensten etwa, in denen Film- und andere mediale Einblendungen das Gesprochene verstärken sollen. Die Abschaffung der Kollekte, die Integration unterschiedlicher Arten von Musik in das Gemeindeleben waren weitere Beispiele.

Dass sein Wirken Früchte getragen hat, lässt sich wohl auch daran ablesen, dass es seit zwei Jahren in  Rouven Hönes einen zweiten hauptamtlichen Pastor gibt. „Ein Filter, eine Entlastung, eine wunderbare Ergänzung“ sei dieser, charakterisierte Jung die Kooperation; dafür sei er dankbar, daraus gewinne er neue Impulse und könne sein eigenes Tun anders reflektieren.

Bei strahlendem Herbstwetter gab es nach dem „Jubiläums-Gottesdienst“ noch gute Gelegenheit, auf dem Gelände des Gemeindezentrums fröhliche Miteinander-Stunden zu verbringen.

 

Zur Person

Stefan Jung, 1962 in Dillenburg/Hessen geboren, erinnert sich daran, schon von seiner Mutter wie später von seinem Jungscharleiter Geschichten aus dem Alten Testament als spannend erzählt aufgenommen zu haben. „Da ist wohl etwas hängengeblieben“, sagt er darüber, „denn heute erzähle ich sie mit Begeisterung selber, in Predigten und Vorträgen, im Unterricht und Seminaren.“ Nach dem Abitur studierte er in Gießen, Tübingen und Hamburg Theologie und promovierte in Leuven/Belgien. Seit dreißig Jahren arbeitet er als Pastor, Theologe und Autor und unterrichtet evangelische Religion in der gymnasialen Oberstufe der Freien Christlichen Schule Freiburg. Jung ist verheiratet mit der Gymnasial-Lehrerin Susanne Nagel-Jung und Vater  zweier erwachsener Kinder.   Herbert Geisler