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Aktuell

Konrektorin seit Schuljahresbeginn im Amt

Dr. Ursula Busch ist seit Schuljahresbeginn stellvertretende Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule
Dr. Ursula Busch ist seit Schuljahresbeginn stellvertretende Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule

Seit Schuljahresbeginn ist die Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule in Gundelfingen um eine Führungspersönlichkeit reicher: Dr. Ursula Busch unterstützt Schulleiter Markus Ganter als Konrektorin. Dr. Busch kennt die Schule, damals noch Werkrealschule, bereits seit 2010. Sie wechselte nach Gundelfingen, nachdem die Zähringer Emil-Gött-Schule und die damalige Werkrealschule zusammengelegt wurden.

Die Worte von Altbürgermeister Dr. Bentler, der meinte, alle Kinder sollten dort zur Schule gehen können, wo sie wohnen, berührten sie, erinnert sich Dr. Busch. Der Begeisterungsfunke für eine neue Schulform sprang sofort auf die Lehrerin über.

Als dann vor vier Jahren die Schule zur Gemeinschaftsschule wurde, die drei Lern-Niveau-Stufen für die Klassen 5 bis 10 anbietet, oblag Markus Ganter die alleinige Leitung. Seit diesem Sommer hat er nun Unterstützung bekommen.

Die Betätigungsfelder sind klar getrennt. Dr. Buschs zentrale Aufgabe bildet die Schulentwicklung. Hatte sie bisher auch schon einen Blick dafür, wo Handlungsbedarf besteht, so hat sie jetzt durch ihre Position die Möglichkeiten, aktiv an der Umsetzung zu arbeiten und Projekte voran zu bringen. Kinder, so Dr. Busch, die einen Großteil des Tages in der Schule verbringen, sollen sich dort wohl fühlen, ihre Schule und die Pausen als „schön“ empfinden. Ihr Augenmerk liegt daher an der Umsetzung, dies zu erreichen und ein positives Lernumfeld zu schaffen.

Die Dorfstrukturen und die kurzen Wege schätzt sie an Gundelfingen ebenso sehr wie die gute Kooperation und die intensiven Kontakte mit anderen Schulen.

Das Team der Ganztagsschule sei mit seinem anderen Blick auf die Schülerinnen und Schüler sehr wertvoll und unterstütze die Lehrerschaft enorm. Ein Beispiel dafür sei die Theater AG, bei der sich die Kinder von einer ganz anderen Seite zeigen könnten. Die Bereitschaft, an einem Strang zu ziehen, die Offenheit gegenüber der Schulentwicklung und der unermüdliche Einsatz des gesamten Lehrerkollegiums empfinde sie als große Bereicherung. 

Ärgerlich sei für sie, dass zu wenige Lehrer für die Umsetzung wirklich großartiger Ideen zur Verfügung ständen. Könnten Hauptfächer mit zwei Lehrkräften unterrichtet werden, so ist Dr. Busch sicher, könnten doppelt so viele Kinder höhere Schulabschlüsse schaffen. Schade, so die Pädagogin, dass die Gesellschaft die Kinder so wenig wertschätzt und für die Bildung dringend benötigte Gelder anderswo versickern. So stehen für die „Lerncoachings“, die Kinder individuell weiterentwickeln, keine Unterrichtsstunden zur Verfügung. Diese Coachings bieten derzeit alle Lehrkräfte in ihrer Freizeit an, da sie für die Kinder von enormer Wichtigkeit sind. 

Die angebotene Inklusion erlebt Dr. Busch als außerordentlich bereichernd. Sie fördere das soziale Miteinander und führe Kinder schon früh weg von dem Gedanken „was habe ich davon?“ und hin zur Vision „was kann ich für andere tun?“. Das  - und darauf ist sie sehr stolz - wird in der GSG vorgelebt. 

Dr. Busch selbst hat Mathematik und Geschichte studiert. Ihre Leidenschaft, Kindern den Blick für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu öffnen, ihr Bewusstsein für ihre Umgebung zu schärfen, zeichnen Ursula Busch aus. Interessantes findet sie in Gundelfingen an jeder Ecke: sei es im Englerbeck Huus bei einer Unterrichtsstunde wie vor 100 Jahren, bei einer Ausstellung des Kunstvereins im Rathausfoyer oder einer Gemäldeausstellung in einer Kirche. Den Blick für das Schöne wecken, das hier so nahe liegt und den Kindern, die ihr so sehr am Herzen liegen, eine optimale Vorbereitung auf das Leben zu bieten, dafür steht sie mit ihrem ganzen Engagement ein.

Das, so die hochmotivierte Pädagogin, wecke ihre Lust, in den nächsten Jahren noch ganz viel zu bewegen.