Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen
Herzlich Willkommen
in der Gemeinde Gundelfingen

Aktuell

Wald, Feuerwehr und Kinderbetreuung auf der Tagesordnung

Bürgermeister Raphael Walz begrüßte Katrin Ernst, die neue Forstrevierleiterin. Links: der in Ruhestand tretende Michael Karle; Rechts: Forstdirektor Hans-Ulrich Hayn
Bürgermeister Raphael Walz begrüßte Katrin Ernst, die neue Forstrevierleiterin. Links: der in Ruhestand tretende Michael Karle; Rechts: Forstdirektor Hans-Ulrich Hayn

Verabschiedung von Micheal Karle

Zum letzten Mal berichtete Forstrevierleiter Michael Karle vor dem Gemeinderat über die Situation des Gundelfinger Waldes. Die großen Probleme, die die Trockenheit mit sich bringt, seien kaum zu übersehen, ließ er kurz vor seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst verlauten. Seine Nachfolgerin, Katrin Ernst aus Heuweiler, stellte dann den Bewirtschaftungsplan für 2019 vor. Insgesamt rechne man mit einem Überschuss von gut 14.000 €. Die 34-jährige Mutter konnte schon seit Jahresmitte einen guten Einblick in den Gemeindewald bekommen und möchte im kommenden  Wirtschaftsjahr etwas mehr Geld in die Pflege der Waldwege investieren. Forstdirektor Hans-Ulrich Hayn berichtete dem Gemeinderat von der geplanten Verwaltungsreform zum Beginn des Jahres 2020: Dann scheidet der Staatswald am Rosskopf aus und wird einer größeren Beteiligung zugeordnet. Für Privat- und Gemeindewald bleibt die Gemeinde zuständig. Allerdings sind neue Kostensätze für den Holzverkauf zu erwarten. Hayn zeigte sich besorgt über die Folgen des Sommers. Seit Mai sei der 30-Jahres-Tiefstwert der Wassersättigung erreicht, es war trocken wie noch nie zuvor. Dank der guten Durchmischung von Laub- und Nadelwald und dem geringen Bestand an Fichten, die besonders unter der Trockenheit leiden und dank der günstigen Nordwestlage seien in Gundelfingen weit weniger Schäden zu verzeichnen als im Bundesdurchschnitt.  

Die Arbeit von Forstrevierleiter Michael Karle lobte er sehr. Durch seine Voraussicht vor 30 Jahren habe man heute einen Altbestand an Eichen und Buchen, die für Hirschkäfer und die besonders seltene Becksteinfledermaus ein optimales Habitat bildeten. Daher würden diese Bäume auch erhalten. 

Auch Bürgermeister Raphael Walz und alle Gemeinderäte dankten Michael Karle, der sich immer als „Diener des Waldes“ gezeigt habe und verabschiedeten ihn nach über 28 Jahren im Dienst des Gundesfinger Waldes in den wohlverdienten Ruhestand.

Der vorgelegte Bewirtschaftungsplan für das Jahr 2019 wurde einstimmig genehmigt.

Feuerwehr gut aufgestellt

Da der Feuerwehrbedarfsplan zuletzt im Jahr 2011 beschlossen wurde, war eine Fortschreibung schon seit Jahren nötig. Dafür habe man eine externe Gutachterfirma beauftragt, die zusammen mit Mitgliedern des Finanz- und Verwaltungsausschusses und dem Führungsgremium der FFW Gundelfingen einen Entwurf erarbeitet hat. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gundelfingen, Jens Lapp, stellte dem Gemeinderat das Ergebnis vor. „Die Bürger können ruhig schlafen“ so Lapp, sei der kommunale Brandschutz sehr gut aufgestellt. Schutzziel sei, innerhalb von 10 Minuten nach einer Alarmierung am Einsatzort zu sein. Dies sei sowohl in Gundelfingen als auch in Wildtal sichergestellt. Allerdings, so das Gutachten, bestehe an beiden Standorten dringender baulicher Handlungsbedarf. Ebenso stehe die Ersatzanschaffung von zwei neuen Einsatzfahrzeugen an. Eine Erhöhung der tagesverfügbaren Kräfte will Lapp mittels in Gundefingen arbeitenden Feuerwehrleuten aus anderen Gemeinden sicherstellen. Hier seien schon Kontaktaufnahmen am Laufen. Auch, so betonte der Kommandant, sei er sehr bemüht, den Nachwuchs zu sichern und Jugendliche an die Arbeit in der FFW heranzuführen. Dies wurde fraktionsübergreifend sehr gelobt. Dringend notwendig seien separate Umkleidebereiche mit Geschlechtertrennung. Derzeit stehe für 60 Männer und 5 Frauen eine einzige Dusche zur Verfügung. 

In der anschließenden Stellungnahme der Fraktionen kritisierten alle die langwierige Bearbeitung, teils auch die Qualität des externen Gutachters. Jedoch beruhige das Ergebnis, im Vergleich mit anderen Kommunen eine gut aufgestellte Feuerwehr zu haben. Dank aus allen Fraktionen erreichte Kommandant Jens Lapp in Bezug auf die wertvolle Jugendarbeit, die die FFW leiste.

Die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplanes wurde mehrheitlich für die Laufzeit von 8 Jahren beschlossen. Einzig die beiden Mitglieder der FDP enthielten sich der Stimme, da sie eine Aufrechterhaltung der beiden Standorte Gundelfingen und Wildtal aufgrund der enorm hohen Investitionen für zweifelhaft hielten. 

Kinderbetreuungsangebot wird aufgestockt

Einigkeit herrschte im Gemeinderat bei der Einrichtung einer ergänzenden Nachmittagsbetreuung nach Ende der Kernzeitbetreuung an der Johann-Peter-Hebel-Grundschule. 

Da bereits Kinder für die Nachmittagsbetreuung abgelehnt werden mussten, sieht die Gemeinde künftig vor, dass, sobald mindestens 10 Kinder Bedarf an zusätzlicher Betreuung anmelden, von Montag bis Donnerstag, 14 -16:30 Uhr, eine ergänzende Nachmittagsbetreuung mit maximal 25 Kindern geschaffen wird. 2 Personen werden diese mit einem Beschäftigungsanteil von 30 % betreuen. Die Organisation dieses Angebotes soll von der Leitung der Verlässlichen Grundschule, Herrn Biberacher, übernommen werden. 

Dem Ziel, möglichst allen Kindern, bzw. den Eltern eine Betreuungsleistung anzubieten, rücke man damit deutlich näher, so Bürgermeister Raphael Walz. 

Einzig sahen die Fraktionen eine geplante Nutzung im Foyer der neuen Festhalle skeptisch und befanden eine Einbindung des geplanten Kinderhauses in der Reinhold-Schneider-Straße als besser geeignet.

Nach ihrem Antrag auf Tempo 30 in der Wildtalstraße vom Juni forderte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nun auch „Tempo 30 in der Talstraße in Wildtal“, da sich Eltern mit kleinen Kindern und ältere Menschen aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens zunehmend unsicher fühlen. 

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 22.11.2018 statt.