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Aktuell

Jahresausstellung des Kunstvereins

Ulrike Bach eröffente die Vernissage der Jahresausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Gundelfingen e.V.
Ulrike Bach eröffente die Vernissage der Jahresausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Gundelfingen e.V.

Das Rathausfoyer war am Mittwochabend bis auf den letzten Platz gefüllt. Das war zu erwarten, fand doch die diesjährige Jahresausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Gundelfingen e.V. statt, die größtenteils anwesend waren. Vorsitzende Ulrike Bach hatte mit einer Jury zusammen 43 Werke von 25 Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt und zu einer eindrucksvollen Ausstellung zusammengestellt. 

Bürgermeister Raphael Walz betonte in seiner Begrüßungsrede, wie bereichernd der Kunstverein für Gundelfingen sei und lobte das große Engagement und Können seiner Mitglieder.

Wie vielfältig Kunst und die Herangehensweise daran ist, zeigt sich in der bunten Ausstellung. Bereits beim Eintritt in das Foyer erstaunt den Betrachter ein Wasserbild mit Möwe, das ein Ortsschild zeigt, das eindeutig bessere Tage erlebt hat. Land unter Wasser zeigt uns Hans-Peter Friedrich mit seinem Werk „2050“, das ein mögliches Szenario der bevorstehenden Klimakatastrophe andeutet. Das Stillleben von Erika Gothe-van der Zwaag, die den Kunstverein mit gegründet hat, ziert das Plakat der Ausstellung. Kaum eine Maltechnik ist nicht in der Ausstellung vertreten. Man findet Aquarellmalerei wie etwa von Ingrid Mez, starke Acrylfarben, ein Materialmix auf der Leinwand wie in dem ausdrucksstarken Bild von Franziska Reisen-Veith, Ölfarben oder Kohle. 

Isabelle Wiessler zeigt mit ihrem Werk „Surface 3“ Kunst auf und aus Stoff. Fotografin Angela Bettinger setzt in ihren Schwarzweißbildern Wasser in Szene, Uwe Nedela hat prächtige Panoramabilder vom Kandel gemacht. Gegenständliche Kunst wie etwa von Simone Valenzuela, Heidelore Hartmann, Ingeborg Pether, Brigitte Fischer oder Kornelia Holocher findet sich ebenso wie abstrakte Darstellungen wie „Feuerwerk“ von Rita Bausch, „Farben des Himmels“ von Birgit Huber-Wanner oder „Lachende Frau im All“ von Gisela Findel-Tölke. Die Natur ist oft Ideengeber für die Künstlerinnen und Künstler, so hat etwa Bettine Ruge „Steine“  in Szene gesetzt, Uta Weiß zeigt ein „Herbstbild“, Roderich Bradsch seinen „Blütenfall“ und Albert Rummler eine „Lachmöwe“.  Die großformatigen „Seerosen“ von Wil Klausmann beeindrucken ebenso wie Stefan Bohls „Horizontbild“.  Kleinformatiger aber sehr fein hat sich Nora Minorovics-Schütz in die Ausstellung eingebracht. Und wo ist Damaskus nur einen Schritt von Breisach entfernt? Im Rathausfoyer stellt Inge Kaschig ihr Bild direkt neben Neuzugang im Kunstverein, Amir Fakhir, aus. Franz Quitter zeigt mit zwei Werken, dass man auch Töne auf Leinwand bannen kann. 

Nicht nur ein Augenschmaus war diese Vernissage, auch die Ohren kamen auf ihre Kosten. Sowohl mit den festlich-beschwingten Einlagen am Klavier, die Ulrich Leszke bot als auch mit der Poesie, die Ulrike Bach über Kunst und deren Bedeutung zitierte. So erfahren die Besucher noch bis zum 28.11.2018 wie Gundelfinger Künstlerinnen und Künstler ihre Sicht auf die Welt zeigen.