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Aktuell

Ein wichtiger Schritt ist getan

Nach der OP: Hoffnung auf baldiges Hören.
Nach der OP: Hoffnung auf baldiges Hören.
Foto: privat

Intensiv begleiten und fördern Engagierte des Gundelfinger Deutschen Roten Kreuzes die kleine Khrystyna aus der westukrainischen Stadt Zbarazh, wohin es Partnerkontakte zum dortigen Roten Kreuz gibt. Die Vierjährige ist seit Geburt schwer hörgeschädigt, vor kurzem erhielt sie mithilfe finanzieller Unterstützung einiger Großspender und etlicher Kleinspender erfolgreich Hörhilfen-Implantate eingesetzt.

Der Tag, an dem das Mädchen an der Universitätsklinik Freiburg operiert werden sollte, war sowohl für ihre sie begleitenden Eltern wie Brigitte Breisacher, Manuel Hisam und Robert Nobereit vom örtlichen DRK geprägt von höchster Anspannung. Obwohl Professor Dr. Roland Laszig von der Universitätsklinik Freiburg großzügige Unterstützung zugesagt hat und er und seine Kollegen zu den besten HNO-Spezialisten Deutschlands gehören und die Betreuung auf der Station von Eicken überaus herzlich war, blieb ein Restrisiko. In günstigeren Fällen nämlich werden hörgeschädigte Kinder bereits im Säuglingsalter behandelt, um ihre Chancen auf Hören und Sprechen  erheblich zu steigern.

Dann das Aufatmen: Khrystynas OP verlief sehr gut. Durch die Chochlea-Implantate werden nachweislich beide Hörnerven erregt; damit ist die Voraussetzung für zukünftiges Hören geschaffen. Für den ersten Verheilungsprozess kehrte das Kind mit seinen Eltern in seine Heimat zurück. Noch in diesem Monat wird sie erneut an das Implant Centrum Freiburg (ICF) kommen, damit die Implantate mit der erforderlichen Sensorik ausgestattet werden können.

„Erstmals im Leben Geräusche hören“

„Dies ist der Augenblick, in dem Khrystyna zum ersten Mal in ihrem Leben Geräusche wahrnehmen wird“, berichtet ein sichtlich berührter Manuel Hisam. Und Brigitte Breisacher unterstreicht: „Wir werden persönlich dabei sein und sind sehr gespannt zu erfahren, wie das Gehör langsam und behutsam eingeschlichen wird.“

Khrystyna wird bei diesem Termin auch von ihrem Vater und ihrer zukünftigen Logopädin begleitet, die hier den Umgang mit Cochlea-implantierten Kindern erlernen will, da dieses Implantat in der Ukraine nur in Ausnahmefällen eingesetzt wird.

Manuel Hisam und Robert Nobereit werden dann wenige Wochen danach erneut in die Ukraine reisen, um die Familie zu besuchen und den Fortschritt Khrystynas zu begleiten. Dabei wollen sie mit der Logopädin und der Leitung eines Gehörlosenkindergartens in Ternopil sprechen. „Wir wollen und erwarten, dass Khrystyna neben der Logopädie auch diesen Kindergarten regelmäßig besucht und auch zusätzlich die Gebärdensprache erlernt“, betonen sie. So soll eine Verschränkung der Verantwortung zwischen dem hiesigen DRK und dem sozialen Umfeld des Mädchens garantiert werden: „Eine kontinuierliche, verantwortungsvolle Begleitung der Familie liegt uns am Herzen. Auch nehmen wir damit die Verantwortung gegenüber allen bisherigen und zukünftigen Spendern wahr“, resümieren sie.

Weitere Hilfe vonnöten

Noch lange Zeit wird Khrystyna dennoch auf die Unterstützung des DRK Gundelfingen angewiesen sein, denn ihre in sehr bescheidenen Verhältnissen lebende Familie könnte das Geld für ihre Heilung und Sprachförderung nicht aufbringen: „Wir danken daher allen bisherigen Spendern und bitten Sie auch in Zukunft um finanzielle Unterstützung, damit Khrystyna nicht nur hörend, sondern irgendwann auch einmal sprechend durch das Leben finden wird.“ Spendemöglichkeit: Konto DRK Gundelfingen, Stichwort „Ukraine-Hilfe“, IBAN: DE39 6809 0000 0026.